Anfragen zu den Eintrittskarten Kateřina Hiklová | ensembledamian@gmail.com | Tel. 731 759 700

Der Vorverkauf von Eitrittskarten für die Abendvorstellung endet jeden Tag um 12:00 Uhr!
18:00 – Kartenverkauf vor Ort
18:30 – Welcome drink: ausgelesene Weine/alkoholfreie Getränke
19:30 – Beginn der Vorstellung

8. – 11. 7.

Antonio Vivaldi: La Gloria e Himeneo, RV 687 (Venedig 1725)

Barockserenaden Serenaden für den französischen Botschafter in Venedig zum Anlass der Hochzeit von Ludwig XV. mit der polnischen Prinzessin Maria Leszczynska. Der Legende nach war Hymen ein armer Athener Jüngling, der sich in ein sehr reiches Mädchen verliebte. Er wollte sie wenigstens sehen und ihr nahe sein. Als Mädchen verkleidet näherte er sich ihr bei dem Fest der Demeter, wurde jedoch gemeinsam mit den übrigen Mädchen von Piraten auf eine ferne Insel entführt. Hymen erschlug die Schurken mit dem Schwert und kehrte nach Athen zurück, wo er sich erwirkte, dass wenn er die geraubten Töchter den Eltern nach Hause bringen werde, er sein Mädchen zur Frau bekommt. Dann war er mit seiner Gattin so glücklich, dass von deren Glück in allen Hochzeitsliedern gesungen wurde.

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8. 7. 2018
9. 7. 2018
10. 7. 2018
11. 7. 2018

12. – 15. 7.

Claudio Monteverdi, Vít Zouhar, Tomáš Hanzlík: L´Arianna (Mantova 1608)

Weltpremiere der freien Rekonstruktion der Barockoper Von Monteverdis Ariadna ist bis zum heutigen Tage nur ein Libretto und ein berühmtes Lamento der verlassenen Titelfigur erhalten. Die freie Rekonstruktion ließ ein neues Theaterformat entstehen, das ein selten erhaltenes musikalisches Fragment umringt und mit neuen visuell-musikalischen Beziehungen beleuchtet. Das ursprüngliche Libretto ist der Leitfaden zur Erzählung der Geschichte von einer Frau, die für die Liebe alle Verbote übertritt, zu Kreuze kriecht und anschließend von ihrem Liebhaber auf einer scheinbar einsamen Insel verlassen wird. Im Moment der schwersten persönlichen Krise, in der sie schon von seinem Leben Abschied nimmt, begegnet sie dem Gott des Weins, der aus ihr seine Frau macht. Die Oper wird auf der Grundlage von zeitgenössischen Quellen rekonstruiert, die in Archiven in ganz Europa verstreut waren.

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12. 7. 2018
13. 7. 2018
14. 7. 2018
15. 7. 2018

16. – 19. 7.

Antonio Caldara: L´Amor non ha legge (Jaroměřice na Rokytnou 1728)

Neuzeitliche Weltpremiere der Barockoper Das Favola pastorale des kaiserlichen Vizekapellmeisters Antonio Caldara ist ein interessanter Beleg für die Durchdringung der Lebenssituation des mährischen Aristokraten und Patrioten Johann Adam Questenberg in das künstlerische Werk des führenden italienischen Barockkomponisten. Questenberg initiierte und finanzierte die Entstehung des Werks, doch er arbeitete auch mit dem Librettisten Giovanni Antonio Bonlini intensiv an dem Sujet. Auf dessen Schloss hatte das allegorische Werk über die Intrigen der Verliebten im Herbst 1728 seine Premiere. Die Oper hat sich in einzigartiger Weise in einer autographen Partitur in dem Wiener Archiv der Gesellschaft der Musikfreunde erhalten.

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16. 7. 2018
17. 7. 2018
18. 7. 2018
19. 7. 2018

20. – 21. 7.

Tomáš Hanzlík: Endymio (Kroměříž 1727, 2001)

Neobarocke Oper in Latein Der antike Mythos über den anmutigen Jüngling Endymion, in denen sich nach und nach alle fatal verlieben, war für seine allegorische Parabel über die nicht alternde Schönheit der Kunst ein beliebtes Sujet in allen Epochen. Am 12. September 1727 wurde auf dem Hof des Olmützer Bischofs, des Kardinals Wolfgang Schrattenbach in Kroměříž (Kremsier) ein Oper in Latein mit diesem Namen inszeniert. Der Autor von Text und Musik war der Regent des örtlichen piaristischen Musikseminars P. David Kopecký (1696 – 1758). Die nicht erhalten gebliebene Musik wurde im Stil des neobarocken Minimalismus zum Teil unter Verwendung von Fragmenten piaristischer Kompositionen im Archiv von Kroměříž geschaffen.

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20. 7. 2018
21. 7. 2018

22. 7.

Jean-Baptiste Moliere, Jean-Baptiste Lully: Schönheit wechselt sich mit Pracht ab (Tuileries 1671)

Tragikomödie und Puppenballett mit Gesang Das Tragödie-Ballett Psyche wurde für die Theatergesellschaft Geisslers Hofcomoedianten zur Vorlage für die Schaffung einer freien tschechischen Version. Der klassische Mythos über eine schöne Erdbewohnerin und deren Liebschaften, doch vor allem der gefährlichen Rivalinnen ist eine Hommage an eine einzigartige Theaterform, die Schauspiel, Ballett und Oper in einem einzigartigen Kabarett vereint. Die Handlung stammt aus einer Novelle, die Teil des Romans Der goldene Esel des antiken Schriftstellers Lucio Apuleio ist. In den Hauptrollen: Liebe, Eifersucht, Neugier und Neid.

WARNUNG! Die Aufführung findet im Šantovka Theater (Šantovka Shopping Gallery) statt

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22. 7. 2018

23. – 26. 7.

František Antonín Míča: Belleza e Decoro (1729), Nel giorno natalizio (Jaroměřice nad Rokytnou 1732)

Neuzeitliche Premier von zwei Barockserenaden Neuzeitliche Premiere von zwei kurzen Serenaden, die für die Feier des Namenstags der Gräfin Marie Antonie (Schönheit und Würde) und des Geburtstags des Grafen Adam Questenberg (Am Tag der Geburt) bestimmt waren. Die Kompositionen wurden nach autographen Partituren vorgenommen, die heute in Berlin und Wien archiviert sind. Die allegorischen Figuren, Nymphen und Hirten wetteifern in der Huldigung und tragen sich steigernde blumige Oden auf einer Abendgesellschaft vor, die von gebildeten und reichen Adligen bestellt und dirigiert wurde.

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23. 7. 2018
24. 7. 2018
25. 7. 2018
26. 7. 2018

27. – 29. 7.

Wolfgang Amadeus Mozart: Apollo et Hyacinthus K.s. 38 (Salzburg 1767)

Intermezzo in Latein in drei Akten Eines der ersten dramatischen Werke, die von dem elfjährigen Mozart komponiert wurden, birgt in der verkleinerten Rokokoform schon alle Merkmale seiner Genialität. Das Intermezzo in Latein für schulische Zwecke paraphrasiert den antiken Mythos über die Liebe des Gottes Apollona zu dem spartanischen Königssohn, dem schönen Hyacinth. Der eifersüchtige Gott des Winds Zephyrus bewirkt bei den Spielen, dass ein von Apollo geworfener Diskus den Knaben tätet. Apollon erhält Hyacinth für die Ewigkeit durch die Verwandlung in eine gleichnamige duftende Blume. Den Text zum Werk schrieb der Professor der Benediktinerakademie in Salzburg, der Pater Rufinus Widl, als Intermezzo für die Schulvorstellung Clementia Croesi. Bei der Premiere in der großen Aula der Salzburger Universität sangen Studenten im Alter von 9-18 Jahren alle anspruchsvollen Koloraturarien.

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27. 7. 2018
28. 7. 2018
29. 7. 2018